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Wetterradarstation Plaine Morte

Auf dem Gletscher Plateau Plaine Morte wurde während einer zweijährigen Bauphase in den Sommermonaten 2012 und 2013 durch MeteoSchweiz der Bau einer neuen, hochspezialisierten Wetterradarstation realisiert. Die Inbetriebnahme hat im Herbst 2013 stattgefunden und ab Winter 2013/2014 hat die neue Wetterradaranlage erste Messdaten geliefert. Die Integration des Walliser Radars im Schweizer Radarnetzwerk hat die Erfassung der Niederschläge und die Warnungen vor Starkniederschlägen, Gewittern und Hochwassern im inneralpinen Raum markant verbessert.

Mit dem Projekt erweiterte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz sein Radarnetzwerk. Es ist auf der Pointe de la Plaine Morte (2922 m. ü. M.) eine neue Wetterradar-Station mit einem topmodernen Wetterradarsystem der neuesten Generation entstanden. Geniessen Sie mit dem Video den Weitblick 360 Grad vom Gletschergebiet.

 

Ein Gipfelspaziergang lohnt sich. Denn man blickt ins Rhonetal, in die Walliser Seitentäler und die Hochalpen stehen aufgereiht im Süden, von der Mischabel über Matterhorn bis zum Mont Blanc. Es werden übrigens auch Gletscherwanderungen mit einem Bergführer angeboten, ein Wandererlebnis wäre zum Beispiel zum Lac de Huiton.

 

Gebirgsbaustelle

Die Baustelle auf rund 3000 m. ü. M. barg zahlreiche Herausforderungen. Die Bauphase beschränkte sich aufgrund der klimatischen Bedingungen auf nur wenige Wochen in Sommer und Herbst. Der Materialtransport erfolgte hauptsächlich per Helikopter. Der Gletscher westlich vom Wildstrubel ist flach und teilweise 200 Meter dick. Er entwässert vor allem Richtung Lenk im Berner Oberland aber auch ins Walliser Rhonetal.

Mit dem Spatenstich am 20. August 2012 wurde die Bauphase auf der Plaine Morte eröffnet. Nach sorgfältiger Planung war die Grundsteinlegung für alle Projektbeteiligten ein historischer Moment. Beim Bau und der Installation der neuen Radaranlage konnte MeteoSchweiz auf die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik, dem Radarhersteller SELEX sowie weiteren externen Partnern zählen.

Dem frühen Wintereinbruch im Oktober 2012 folgte ein schneereicher Winter und auch das Frühjahr 2013 brachte immer wieder Niederschläge und schlechtes Wetter bis in den Monat Juni hinein. Die Bauarbeiten an der Gebäudeinfrastruktur wurden trotzdem Anfang März 2013 wieder aufgenommen und konnten im gleichen Sommer erfolgreich abgeschlossen werden.

 

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